Ryan Gosling

Ryan Gosling. The Truth.

Ryan Gosling ist der beste Schauspieler der Welt. (…) Natürlich ist er das nicht. Aber ich bin parteiisch. Und: verliebt. Also darf ich parteiisch sein. Ich bin seit etwa 5 Jahren in Ryan Gosling verliebt. Und: Seit etwa 5 Jahren hasse ich Eva Mendes. Ganz ehrlich, mit der Ollen kann ich seit eh und je mithalten. Schließlich habe ich auch dunkelbraune lange Haare, könnte eine Spanierin sein und ein Push-up täte den Rest. Aber das interessiert ja niemanden. Vielmehr interessiert, dass Ryan Gosling mit ihr ein Kind hat. Uff. Das sitzt schon ziemlich tief. Bei der gesamten weiblichen Bevölkerung. Und Filme lassen seither auf sich warten. Eigentlich könnte man sich in dieser Wartezeit  sinnvollen Dingen widmen. Zum Beispiel dem Ursprung des Bösen, der ultimativen und funktionierenden Diät oder dem Weltfrieden. Aber irgendwie tut man das nicht. Stattdessen macht man doch immer dasselbe: Man bestaunt diesen übermenschlichen Körper von Ryan Gosling auf Pinterest. Armselig, aber so ist es. Und dann fragt man sich, welchen Anlass man hernehmen könnte, um diesen Artikel auf einem Musikblog rechtfertigen zu können. Wer Ryan Gosling kennt, weiß, dass es nichts Leichteres gibt als das. Ryan Gosling hat nämlich eine Band.

Also, wenn man das so nennen mag. Ryan Gosling hat vielmehr das Glück , einfach ein heisser Schauspieler zu sein. Sonst hätte auch seine Band keine Daseinsberechtigung hier. Sie heißt im Übrigen “Dead Man’s Bones”. Und: hat etwa genau so viele Klicks bei Youtube wie einige Videos meiner Lieblingsband: Efterklang. Der Unterschied ist: Efterklang sind wirklich gut. Aber dazu kommen wir sicherlich irgendwann mal. Dead Man’s Bones ist ein Funprojekt. Ryan Gosling nutzt die Gelegenheit der Berühmtheit, vielleicht sogar der schwachen Damenwelt und nimmt ein Album auf. Mit mehr oder weniger Liebe. Eher weniger, denn das Album ist sehr düster. Ich persönlich führe das ja auf seine Beziehung mit Eva Mendes zurück, andere auf seine mangelnde Ausbildung in Sachen Musik. Jeder halbwegs talentierte Straßenmusiker könnte ein Album derselben Qualität aufnehmen. Aber: ohne Erfolg. Egal, da ist es nun, das Album. Und wir schlagen uns damit rum.

Dabei muss ich zugeben, dass Ryan Gosling in seiner Filmographie vermuten lässt, ein fantastischer Musiker zu sein. Man rufe sich nur die Stepszene von Michelle Williams in Blue Valentine ins Gedächtnis. Unfassbar großartig.

 

Selbst “The Notebook” ließ darauf schließen, dass Ryan Gosling echt mit dem Mikro umgehen könnte. Naja, vielmehr hoffte man darauf. Aber leider ist das nicht so. Liebe Damenwelt, ich bin genauso into Ryan wie ihr. Aber blicken wir den Tatsachen ins Auge: Singen kann er nicht ausreichend gut. Und Ukulele spielen auch nicht. Die Hoffnung war da:

 

Aber Ryan sollte lieber beim Schaupspielern bleiben. Am besten mit Emma Stone. Denn wer kann Ryan nach diesen Bildern nicht lieben??? Und wer wünschte sich nicht ein bisschen Ryan in jedem Freund?

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Hach Ryan, ein bisschen unfair ist es schon. Denn singen oder Musik machen kannst du nicht. Aber lieben tun wir dich trotzdem! <3

 

 

 




'Ryan Gosling. The Truth.' have 4 comments

  1. Oktober 28, 2014 @ 9:45 am Dirk Diggler

    Und hiermit gebe ich auch meinen Senf dazu. Ich finde nämlich, dass es nur eine Band gab, die Dead Man’s Bones das Wasser reichen könnte. Nämlich Dogstar – Dank Keanue Reeves am Bass. Großartig, solltet ihr alle mal hören. Achso, und jetzt, wo ich mich als DMB Fan geoutet habe – es gibt auch sehr hörbare Lieder – Pa Pa Power zum Beispiel. Ryan Gosling ist anscheinend mein Mehmet Scholl.

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    • Oktober 28, 2014 @ 9:47 am Dirk Diggler

      UND: Emma Stone. Das wahrhaftige Girl Next Door. Großartig.

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  2. Oktober 28, 2014 @ 11:37 pm Hank Olson

    Liebe Linn, wir haben doch alle auch einen Mancrush auf Ryan und du hast uns sanft enttarnt. Jetzt geben wir das sogar zu. So total modern und offen und so.
    In eure Diskussion, was man denn von DMB halten sollte, mische ich mich lieber nicht ein. Ich habe nur eine klitzekleine Frage: Kann man Michelle Williams nach Blue Valentine noch mögen?

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  3. Oktober 31, 2014 @ 12:14 pm Linn Skinnerd

    Lieber Hank,

    ich will keine großen Reden schwingen. Nein, Michelle Williams hat verloren seit Blue Valentine. Dafür hat Kirsten Dunst in All Good Things gewonnen. Und zwar ganz groß.

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